Gebet eines Radfahrers

GUTER GOTT, von Herzen gerne bin ich mit dem Fahrrad unterwegs.
Deine Schöpfung mit ihren
Gesetzmäßigkeiten, von dir geschenkt,
ermöglichen mir es,
das Gleichgewicht zu halten. Im Leben bedeutet das:
DIE MITTE FINDEN, dem Sturz ins Böse auszuweichen.
GOTT, ich fahre durchs Land, höre Kirchenglocken, besichtige Kirchen.
Ich spüre den Fahrtwind, auch Gegenwind.
Meine Beine treten die Pedale, die Kette übersetzt zum Rad.
Die Kette übersetzt meine Kraft.
GUTER GOTT,
ich will deine Kette sein.
Die Kraft, die du mir gibst, einsetzen für Werke,
wie Gerechtigkeit, Frieden, Liebe.
Christ sein hat oft Gegenwind.
Vor dem Kreuz deines Sohnes, habe ich wieder Wege gefunden und weiß noch mehr
dein Werk der Erlösung zu schätzen. DANKE, LIEBER GOTT! – AMEN.

Gefunden in einem Schaukasten nach einer Kirchenbesichtigung anlässlich einer Radtour, den Main entlang.