Jugendgottesdienst: Du bist nicht du, wenn du hungrig bist

Jeder kennt diesen Moment, wenn man voll Hunger hat. So erging es auch den Mädchen im Anspiel unseres Jugendgottesdienstes. Laura, Sina und Luisa haben sich über das Wochenende unterhalten und bemerkt, dass sie ziemlich hungrig sind. Sina und Laura waren aber nicht bereit, Luisa etwas abzugeben, weshalb Kathi eine Pause einlegte. Sie machte darauf aufmerksam, dass es so ein Verhalten schon zu Jesus Zeiten gab, aber man trotzdem eine Lösung gefunden hat: TEILEN!

Zu diesem Stichwort treten Jesus und seine Jünger auf, die auch erst skeptisch sind, allerdings auf Jesus vertrauen. Da haben wir auch die perfekte Überleitung zu unserer Bibelgeschichte – Die Speisung der 5000. Der Inhalt der Geschichte ist ein allgegenwärtiges Thema, was die Menschen in der Vergangenheit beschäftigt hat und heute immer noch.

Nach einem kleinen Dialog zwischen Matthias und Fr. Lamparter wird aber klarer, wie man das Problem in dem Anspiel lösen könnte und das Problem in der Geschichte gelöst hat oder besser gesagt die Frage beantwortet. Wenn jeder teilt, bekommen alle genug zu essen. Und wenn jemand wie Jesus die Fähigkeit hat, das den Menschen zu vermitteln, dann werden alle, auch im übertragenen Sinne satt. Eigentlich ist es einfache Mathematik! Wenn ein Einzelner etwas abgibt, dann reicht es nicht. Gibt jedoch jeder Einzelne etwas ab, so reicht es sehr wohl für alle.

Um das nochmal zu veranschaulichen, haben wir jedem Gottesdienstbesucher einen kleinen Zettel ausgeteilt, auf dem man erst nichts erkennen kann. Als jedoch jeder sein Teil an die Pinnwand geklebt hat, haben wir ein großes Bild rausbekommen. Was eben verdeutlicht, welche großen Auswirkungen das Zusammenarbeiten haben kann.

Aber zurück zu dem Hunger. In diesem Sinne haben wir es Jesus gleichgetan und alle zu einem Weißwurstfrühstück im Kirchengarten eingeladen. Dabei sind hoffentlich auch alle satt geworden und haben einen schönen, gemeinsamen Sonntagmittag verbracht.

Und denkt dran: sharing is caring!

Team JuGoDi – Luisa Hu