Rückblick Ausstellung 100 Jahre Pfuhler Posaunenchor

Es gab Zeiten, da starteten ganze Heerscharen von Posaunenchorbläsern beim Einstein-Marathon oder beim Triathlon.

Eine nicht minder anstrengende Ausdauerleistung war auch die Aktion im Museumsstadel.

Viel Engagement war notwendig bei der Organisation dieses Marathons, beim Sichten der vielen Fotos, beim Recherchieren der Chronik, beim Schreiben der Texte und Erstellen der Plakatwände, beim Aufspüren der alten Instrumente und Noten, beim Auf- und Abbau, beim Kuchenbacken und Dekorieren. Denn 24 Sonntage war sie geöffnet – die Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum des Posaunenchors im Museumsstadel, 24 mal fanden sich Freiwillige, die die Ausstellungsbesucher  empfingen. Und sogar befreundete Chöre konnten gewonnen werden, so dass immer am Monatsende ein Bläserensemble zur Unterhaltung spielte.

Das schönste Lob kam von den zahlreichen Besucher*innen, die sich freuten, wenn sie auf den Fotos bekannte Gesichter entdeckten, die staunten, was Bläser in alten Zeiten für Strapazen auf sich nahmen, um mit den Fahrrädern an den Bodensee oder nach Dillingen fuhren, um dort bei einem Bläserereignis mitzuwirken. Viele interessante Informationen galt es zu entdecken zum Gewicht oder zur Länge von Instrumenten im ausgerollten Zustand oder zur Geschichte der Posaunenchöre. Anekdoten wurden erzählt und frühere Zeiten mit den heutigen verglichen.

Und immer wieder gab es Gratulationen von Menschen, die sich mit uns freuten, dass die kleinen Anfänge zu einer so wichtigen und beglückenden Freizeitbeschäftigung für so viele Bläser*innen werden konnte.

Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Beteiligten, Kümmerern und Besuchern und ganz besonders den Museumsfreunden für ihre Gastfreundschaft und die tatkräftige Unterstützung.

Bettina Huster