Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 1. Korinther 3,11

Liebe Gemeinde,

nun ist es also soweit – die Einweihung mit Grundsteinlegung unseres neuen Gemeindehauses wird gleichzeitig mit der Drucklegung dieses Gemeindebriefes vorbereitet.

Einen langen Weg ist die Gemeinde gegangen. Zunächst war da der Beschluss mit dem Wunsch nach neuen Räumlichkeiten für das Gemeindeleben in Pfuhl. Über den Architekturwettbewerb bis zur Auswahl und der Erstellung des Finanzierungsplanes sind Jahre ins Land gegangen und Pfarrer gegangen und neu gekommen. Manche wurden schon sehr ungeduldig, konnten es kaum erwarten, dass sich auf dem Bauplatz neben der St. Ulrichskirche etwas tut.

Und nun blicken wir mit Dankbarkeit auf die Bauphase zurück. Es kam zu keinen größeren Unfällen oder Schäden. So wie es geplant war, konnte es auch weitestgehend umgesetzt werden. Der Umzug aus dem alten Gemeindehaus klappte reibungslos. Nun

kann das neue Haus eingerichtet und bezogen werden. In aller Ruhe und mit Überlegungen kann dies geschehen, da uns die Corona-Krise noch in unserem Tatendrang ausbremst. Aber wir nutzen diese Zeit, um noch all die kleinen Dinge zu besorgen, die für das Haus nötig sind.

Unser größter Wunsch ist natürlich nun, dass dieses Haus bald mit Leben gefüllt wird und zu einem gelingenden Gemeindeleben beiträgt. In den Worten des Einweihungsgebetes wird dies deutlich:

„Himmlischer Vater, wir danken dir, dass wir den Bau unter deinem Schutz vollenden konnten. Wir bitten dich: Segne die Arbeit, die hier getan wird. Lass in diesem Haus viele Menschen einander begegnen.

Wir bitten dich für unsere Gemeinde, dass sie hier einen Ort der Gemeinschaft finde. Für alle, die dieses Haus besuchen werden, dass sie offen sind zu hören und bereit sind für das Gespräch miteinander.

Wir bitten dich um die Phantasie der Liebe, damit alle Glieder unserer Gemeinde hier einen Ort der Anregung und des Festes, der Hilfe und der Hoffnung erfahren.“

Möge unserem neuen Gemeindehaus und unserer Gemeinde all dies geschenkt werden!

Ihre Pfarrerin Katja Baumann